DIE KUNSTWERKSTATT       Gabriele Koch
Die Anthroposophische Kunsttherapie basiert auf den Grundlagen der Anthroposophisch erweiterten Medizin. Rudolf Steiner erarbeitete ein umfassendes Menschenbild, in dem er die Anteile des Körperlichen, Seelischen und Geistigen nicht isoliert betrachtete, sondern sie in einen Gesamtbezug stellte. Seine menschenkundliche Orientierung erweiterte das Spektrum der allgemeinen medizinischen Ausbildung. Dr. Ita Wegman, Mitbegründerin der Anthroposophischen Medizin und leitende Ärztin einer Klinik in Arlesheim/Schweiz, bewegte die Frage, wie Kunst für die Therapie fruchtbar gemacht werden könne. In der Zu- sammenarbeit mit Margarete Hauschka und Liane Collot d' Herbois zeigte die Erfahrung, dass die gezielten künstler- ischen Tätigkeiten mit Patienten die Heilprozesse förderten, beziehungsweise die Selbstheilung anregten. Die daraus entstandene Anthroposophische Kunst- therapie wurde in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiter entwickelt. Die Ausbildung in Anthroposophischer Kunsttherapie umfasst einen Zeitraum von 4 Jahren. Sie beinhaltet u. a. eine umf- assende Vermittlung von medizinischen Zusammenhängen, anthroposophischer Menschenkunde,
Diagnostikverfahren, Methoden und Prozessen im Plastizieren und Malen. Ausführliche Selbsterfahrungs-Prozesse und Praktika in verschiedenen Einrichtungen unterstützen die praktische Tätigkeit und bilden die Grundlage Menschen individuell und vertrauensvoll zu unterstützen. So wird aus den Teilen der Heilkunde und der Kunst eine Heilkunst.
Farbe kann anregen, beruhigen und harmonisieren.
Anthroposophische Kunsttherapie
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